Stadträte besichtigen den Fliegerhorst zum Thema Artenschutz – FFH Flächen

An einem Sams­tag­mor­gen Anfang Juli tra­fen sich Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Götz, inter­es­sier­te Stadtrats-Mitglieder, Ver­tre­ter der Bun­des­wehr und Verwaltungs-Mitarbeiter des Konversions-Projektes im Flie­ger­horst, um sich vor Ort ein Bild von den arten­schutz­re­le­van­ten Flä­chen in dem Are­al zu machen.

Astrid Hanak, die 2015 im Auf­trag der Stadt eine spe­zi­el­le arten­schutz­recht­li­che Prü­fung des Gebie­tes durch­ge­führt hat, erklär­te, dass im Flie­ger­horst kalk­rei­che und nähr­stoff­ar­me Böden vor­han­den sind. Die­se wur­den auf­grund der jahr­zehn­te­lan­gen mili­tä­ri­schen Nut­zung nie gedüngt, aber dafür häu­fig gemäht. Dem­entspre­chend hat sich eine sel­te­ne Vege­ta­ti­on ent­wi­ckelt. Dazu zäh­len in den gehölz­frei­en Berei­chen die, für das FFH-Gebiet rele­van­ten, Tro­cken­ra­sen und Flach­land­mäh­wie­sen. Die eng­räu­mi­ge Sied­lungs­struk­tur mit Gebäu­den und Stra­ßen split­tet das Gebiet sehr stark. Dies führ­te zu einer klein­flä­chi­gen, par­zel­lier­ten Aus­bil­dung die­ser wert­vol­len Flä­chen.

Im Süden und Wes­ten des Unter­su­chungs­ge­biets domi­nie­ren Gehöl­ze. Die natür­li­che Vege­ta­ti­on ist ein wär­me­lie­ben­der Kalk-Buchenwald mit Res­ten von Eichen-Trockenwäldern wie etwa west­lich des Som­mer­kel­ler­wegs. Die­se sind gemäß Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz geschützt.