Dezember 2015: Finanzielle Unterstützung bei der Konversion

Das Pro­jekt „Kon­ver­si­on Flie­ger­horst“ wird mit erheb­li­chen Kos­ten für die Stadt ver­bun­den sein. Daher will sich die Stadt Mit­tel aus der Städ­te­bau­för­de­rung sichern. Der ent­spre­chen­de Antrag wur­de im Dezem­ber 2015 im Stadt­rat ein­stim­mig ver­ab­schie­det.

Geplant ist, Gut­ach­ten zu den The­men Alt­las­ten bzw. Kampf­mit­tel, Ver­kehr, Lärm, Denk­mal­schutz, Demo­gra­phie bzw. Infra­struk­tur­fol­ge­kos­ten, Graue Ener­gie, erneu­er­ba­re Ener­gi­en, Sport­stät­ten sowie eine Poten­ti­al­ana­ly­se Gewer­be in Auf­trag zu geben. Zudem sind ein Wert­gut­ach­ten und ein Gut­ach­ten zur Ermitt­lung der Erschlie­ßungs­kos­ten vor­ge­se­hen. Wei­te­re Kos­ten fal­len an für Sach­ver­stän­di­ge, Öffent­lich­keits­ar­beit, einen städ­te­bau­li­cher Ide­en­wett­be­werb und einen Pro­jekt­be­glei­ter.

In der Dis­kus­si­on wur­de jedoch deut­lich, dass sich der Umzug der Offi­ziers­schu­le nach Roth über 2019 hin­aus ver­zö­gern könn­te. Unklar scheint zudem, wie lan­ge die Erstaufnahme‐Einrichtung für Asyl­su­chen­de noch bestehen wird. Idee war daher, den städ­te­bau­li­chen Ide­en­wett­be­werb lie­ber zeit­lich nach hin­ten zu ver­schie­ben. Davon hat Mar­kus Rei­ze vom städ­ti­schen Bau­amt jedoch abge­ra­ten. Dem schloss sich die Mehr­heit an.