• Blick auf das Blaue Palais im Fliegerhorst

  • Gebäude der Offiziersschule der Luftwaffe unter Denkmalschutz

Ein neues Denkmal im Fliegerhorst: Das Blaue Palais

Im Jahr 1977 wur­de das Blaue Palais, die neue Offi­ziers­schu­le,  nach einer Bau­zeit von cir­ca zwei Jah­ren in Betrieb genom­men. Der feder­füh­ren­de Archi­tekt war Kurt Acker­mann. Archi­tek­to­nisch soll­te sich das Gebäu­de von der alten Offi­ziers­schu­le, die in der NS-Zeit erbaut wor­den war, abhe­ben und die demo­kra­ti­schen Ver­hält­nis­se wider­spie­geln. So gleicht das Blaue Palais eher einem eng­li­schen Col­le­ge als einem mili­tä­ri­schen Zweck­bau und dient sowohl als Lehr­stät­te als auch als Wohn­ge­bäu­de. Die Unter­künf­te sind mäan­der­för­mig um das zen­tra­le Hörsaal-Gebäude ange­ord­net. So ent­stan­den ein­zel­ne Höfe und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zo­nen.

Anläss­lich der geplan­ten Nut­zungs­än­de­rung, hat das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge die Offi­ziers­schu­le der Luft­waf­fe auf ihre Denk­ma­l­ei­gen­schaf­ten unter­sucht. Das denk­mal­fach­li­che Ergeb­nis lau­tet:

Die Offi­ziers­schu­le der Luft­waf­fe mit ihren zuge­hö­ri­gen Anla­ge­tei­len besitzt geschicht­li­che, künst­le­ri­sche und städ­te­bau­li­che Bedeu­tung. Ihre Erhal­tung liegt im Inter­es­se der All­ge­mein­heit.

Auf­grund des­sen wur­de das Blaue Palais, das Heiz­kraft­werk und der Land­schafts­gar­ten mit Park­plät­zen im Juli 2018 in die Baye­ri­sche Denk­mal­lis­te auf­ge­nom­men.